Lesen ist besser als Fernsehen                              

 

Die Mitmach-Lesung des Kinderbuchautors Armin Pongs in der Donauschule Nendingen steckte voller Überraschungen.

 

Lesen ist besser als Fernsehen und Computerspiele – neue Prioritäten will der Kinder-buchautor Armin Pongs bei seiner Lesung in der Donauschule Nendingen setzen. Um Leseförderung zu betreiben und die Schüler für das Lesen und selber Schreiben zu begeistern, las Pongs aus einem seiner „Krokofil“-Bücher vor. Die grün gekleideten Kinder waren über eine Stunde rundweg gebannt und fasziniert von Armin Pongs und seinem Märchen Krokofil. Groß war der Tumult, als der Autor sich „verliest“ und Krokodil statt Krokofil fallen lässt: nun muss das Versprechen eingelöst werden, 10 Liegestützen auf dem Boden zu machen, was mit Hilfe einiger sportlicher Kinder gelingt.

Mehr lesen, weniger Fernsehen und Handyspiele, so lautet seine Botschaft. „Wer viel liest, wird reich“, so zitiert Pongs den Liedtext „Der Lesemillionär“. Wie soll das funktionieren? Die Antwort lässt Armin Pongs, eigentlich Psychologe von Beruf, die Kinder selbst finden. Beim Lesen entstehen Bilder im Kopf, die nur einem selbst gehören und keiner könne sie wegnehmen. Das sei wahrer Reichtum, nicht Geld in der Tasche.

Seine Botschaft unterstrich Armin Pongs auch mit Erinnerungsstücken für die Kinder.

So gab es Mondsteine mit Sternenstaub, die gegen schlechte Träume helfen. Auch Lese-muscheln wurden verteilt. Wer sie trage, könne noch besser lesen. Bei den Schülern kam das sehr gut an. Alle Schüler lauschten gebannt den Worten des Geschichtenzauberes.

Für die Dritt- und Viertklässler hielt Pongs noch eine „Schreibwerkstatt mit Marmorschnecken“ ab, bei der er die Kinder dafür begeisterte, die Geschichte von Krokofil nach einem vorgegebenen Anfang weiterzuschreiben. Wer nicht weiterkam, hörte in seiner Muschel, wie es weitergehen könnte und bekam natürlich auch eine Menge Tipps vom Autor selbst.

Diese nachhaltige Veranstaltung zur Leseförderung wurde ermöglicht dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Tuttlingen und des Friedrich-Bödecker-Kreises.