Die Donauschule Nendingen startete noch in der letzten Schulwoche ihr Kunstprojekt „Das Rondell der Jahreszeiten“

 

Dank des tatkräftigen Einsatzes von Herrn Wiser, ehemaliger Nendinger Bauhofsleiter, verbunden mit der großzügigen Spende der Georg Schwarz GmbH konnte das Rondell in Form einer Betonsäule vor dem Schulhof aufgestellt werden.

An den Projekttagen lernten die Schüler der Klassen 3 / 4 durch Hans-Uwe Hähn, Künstler aus Dürbheim, Vincent van Gogh und seine Farbenlehre kennen. Anschließend griffen sie selbst zum Pinsel und malten ihre individuellen fantasievollen Motive zum Thema „Sommer“.

Ihre Arbeiten klebten sie noch am letzten Schultag auf die Litfaßsäule.

Schon von Weitem stechen den Nendingern die farbenfrohen Kunstwerke ins Auge.

 

Karin Martin

betreuende Lehrerin

Donauschule Nendingen

Bräunisbergstr.

78532 Tuttlingen

 

 

Rettet uns vor der Grünkohlgrütze!
 
Politische Bildung in der Grundschule Nendingen
 
Kennt Ihr Alexander Gerst? Den Astronauten, der für ein halbes Jahr auf der ISS war? Bei seiner Rückkehr auf die Erde sind ihm ein paar Unbekannte aus dem Weltall gefolgt und im Schwarzwald gelandet. Ihnen gefällt es hier sehr gut, nur das Essen schmeckt ihnen nicht. Sie wollen bei den nächsten Wahlen in den Städten und Gemeinden mitmischen und durchsetzen, dass es jeden Tag dreimal Grünkohlgrütze gibt. Und die Sommerferien wollen sie auch abschaffen.
Mit Hilfe dieser Fantasiegeschichte lernten die Dritt- und Viertklässler der Nendinger Donauschule, was bei einer Wahl genau passiert, warum und wie gewählt wird. Auf echten Stimmzetteln durften die Kinder in einer Wahlkabine ihr Kreuz setzen und den Zettel anschließend in eine Wahlurne stecken. Dabei wurde ihnen bewusst, das diese Entscheidungen auch Auswirkungen auf ihre Lebenswelt haben. Nebenbei wurden die Schüler zu Wahlexperten ausgebildet und retteten sich gemeinsam vor der Grünkohlgrütze.
Ziel des Bildungsangebots „Spielwiese Wahlen“ ist es, die Fragen der Kinder rund um das Thema Wahlen aufzugreifen und spielerisch zu beantworten.
                                                                                  
    

 

18. Februar 2019

 

Nendinger Grundschüler gestalten Fasnetdekoration für die Nendinger Narrenzunft

 

26 Schüler der Nendinger Donauschule stellten zur Fasnet für den traditionellen Narrenmarkt eine neue handbemalte Dekoration her.

In Zusammenarbeit mit dem Zunftrat und der Donauschule beteiligten sich die Schüler der dritten und vierten Klasse sowie der Projektleiterin Karin Martin mit vielen Arbeitsstunden. Nicht nur die Kinder waren mir vollem Elan und Eifer bei der Sache, selbst die beiden Lehrerinnen Frau Martin und die Rektorin Frau Buggle wurden wieder zu Kindern, wenn es ums Malen ging. Sie erzählten sogar, dass sie einen Sonntag opferten, um für die Kinder vorzumalen.

Hintergrund der Aktion war, dass 2012 beim Brand des ehemaligen Narrenschopfes diese Dekorationen den Flammen zum Opfer fielen. In den Jahren danach arbeitete der Zunftrat mit einem Notbehelf, doch auch dieser ging einmal zu Ende. So wurde durch den Zunftrat neuer Jutestoff angeschafft, über die Schule Farbe bestellt und los ging die Aktion.

Zwölf dieser Vorhänge wurden vernäht, mit Leder und Ösen versehen, ehe zum Farbeimer gegriffen wurde. Sechs Vorhänge übernahmen diverse Fasnetsgruppen der Zunft, die anderen sechs gingen in Kinderhände über. Die kleinen Maler bemalten die Vorhänge so, wie sie mit ihren Kinderaugen die Fasnet sehen.

Federführend für die Narren war ihr zweiter Vorstand Ramon Kessler, den Nebenpart bildeten Frau Helene Buggle und Frau Karin Martin. Nicht zu vergessen war als Ansprechpartner Frau Jutta Fisahn, die hier ihren Sekretärinnen-Job zum Besten gab.

Kessler zollte den mit großer Begeisterung malenden Kindern großes Lob. Die Kids bemalten die Vorhänge mit den Nendinger Fasnetsfiguren, Strohbär, Nagelschmied, Weißnarr, Grasweible und Schorengeist.

Den kleinen Malern versprach Kessler, dass sie bei der Schülerbefreiung am Schmotzigen Donnerstag zum Dank ein Erinnerungsgeschenk bekommen werden. Die Öffentlichkeit kann die „Kunstwerke“ dann am Fasnetmontag, 4. März beim Fasnetmarkt rund um das Schulhaus bewundern. Narri-Narro!

 

 

Der Feuervogel

 

Im Werkunterricht gestalteten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 3/4 a eine Plastik mit dem Titel Feuervogel.

Zuvor wurde im Musikunterricht die Ballettmusik „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky erarbeitet.

Bei einer Vernissage im Eingangsbereich der Donauschule stellten die Schüler ihre Arbeiten  Schulleiterin Frau Buggle vor.

 

(Text von Karin Martin)

 

Kunst zum Anfassen und Begreifen

 

Schüler der Donauschule Nendingen schnupperten Atelierluft bei Bildhauer Jörg Bach.

 

Mühlheim. „Meist steht hinter jedem Kunstwerk eine kleine Geschichte“, erklärte Jörg Bach den Schülern seine Arbeiten und erzählte ihnen dazu kleine Geschichten. Begeistert lauschten sie dem Bildhauer und entdeckten in seinen Plastiken Inhalte und Formen, die ihnen ohne das Künstlergespräch verborgen geblieben wären. Auf die zahlreichen Fragen der Kinder ging Jörg Bach bereitwillig ein und schilderte seinen Werdegang. Bereits in jungen Jahren habe er mit Laubsäge und Farbe gestaltet, zum Leidwesen seiner Eltern. Schon mit vierzehn Jahren wusste er: „Ich möchte freischaffender Bildhauer werden.“ Er sei sehr glücklich so frei und kreativ gestalten zu dürfen: „Ich kann tun und lassen, was ich will.“ Auf die Frage, warum er hauptsächlich mit Metall arbeite, erklärte der Künstler, dass seine Plastiken durch Zusammenfügen entstehen und er deshalb immer auch verändern oder korrigieren könne. Die „Fliegenflüge“, seine neuesten Arbeiten, fanden die Schüler besonders lustig.