Die Nendinger Schule ist eine reine Grundschule. Sie ist die einzige in der 3000-Seelen-Gemeinde Nendingen, die Teilort der Kreisstadt Tuttlingen ist. Als weitere Bildungseinrichtungen vor Ort gibt es noch zwei Kindergärten, einer in kirchlicher (rk) und einer in städtischer Trägerschaft, mit denen regelmäßige und enge Kooperationen gepflegt werden.
Schulträger ist die Stadt Tuttlingen, eine sehr bildungsfreundliche Stadt, die sechs Grundschulen, eine Gemeinschaftsschule, eine Werkrealschule, zwei Realschulen, zwei Gymnasien und eine Förderschule L unterhält.
 
Was Ausstattung und Instandhaltung anbetrifft ist die Schule bestens versorgt, Orts- und Stadtverwaltung haben immer ein offenes Ohr, wenn es um Belange der Schule geht. So wurde im Jahr 2006 die Schule von Grund auf saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Schule ist als etablierte Bildungseinrichtung in der Gemeinde anerkannt und wird in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützt. Die Schule liegt mitten in der Gemeinde, die meisten Schüler kommen zu Fuß zur Schule,  ein paar wenige Kinder pendeln aus anderen Schulbezirken und kommen mit Bus oder Ringzug.
 
Die Schule pflegt einen intensiven Kontakt mit den örtlichen Vereinen, die durch ihr großes Angebot das Gemeinde- und Schulleben bereichern. Auch mit der Gemeinde und anderen Institutionen arbeitet die Schule auf vielfältige Weise vertrauensvoll zusammen.
 
Derzeit besuchen 113 Schülerinnen und Schüler in fünf Grundschulklassen die Schule. Seit dem Schuljahr 2016/17 ist eine neue Außenklasse der Johann-Peter-Hebel Schule mit sechs Kindern eingerichtet.
Mittlerweile gehört diese sozial-integrative Beschulung von behinderten Kindern zum Schulprofil der Schule (Inklusion).
 
Die Klassen eins und zwei werden in drei sogenannten JÜK-Eingangsklassen unterrichtet, ebenso die Klassen 3 und 4 in zwei jahrgangsübergreifenden Klassen. 

An der Schule unterrichten 8 Lehrkräfte. Davon sind 6 im Staatsdienst (3 Vollzeit, 3 Teilzeit) und 2 im Dienste der Kirche tätig. In der Außenklasse unterrichten zwei weitere Lehrerinnen der Johann-Peter-Hebel Schule.
 
Dank einzelner Kolleginnen, die in ihrer Freizeit das Montessori-Diplom erworben haben, und die gegenüber Eltern, Kollegium und Schulträger die reformpädagogis derche Arbeit nach Montessori auf überzeugende Art und Weise transparent machen sowie viele Jahre im Grundschulbereich überaus positive Erfahrungen sammeln konnten, haben wir uns nach einem langen Findungsprozess in den Gremien auf das Montessori-Profil verständigt, wohl wissend, dass die Realisierung ein weiter und arbeitsreicher Weg werden würde, und dass auch personelle Veränderungen nicht ausbleiben sollten. Über eines waren wir uns jedoch schnell einig - wir wollten und konnten keine reine Montessori-Schule werden, dazu fehlten die personellen und materiellen Voraussetzungen und Ressourcen, sondern wir wollten den reformpädagogischen Ansatz Montessoris aufgreifen und einzelne Elemente (z.B. Freiarbeit, Projektarbeit oder offenes, fächerübergreifendes und jahrgangsübergreifendes Arbeiten) in die tägliche Arbeit einfließen lassen. Auch wollten wir uns anderen reformpädagogischen Richtungen nicht verschließen.
 
 
Die Profilierung der Schule brachte auch verschiedene strukturelle Änderungen mit sich:
 
 
>  Einrichtung von vier Lernwerkstätten in der Grundschule – Sprache/Mathematik/Mensch und Kultur/Natur 
    und Technik. Diese werden jahrgangsübergreifend von Klasse 1 bis 4 an zwei Wochenstunden von zwei
    Lehrerinnen/Lehrern unterrichtet – seit Schuljahr 2005/06
>  Zweiter Einschulungstermin im Februar – seit Schuljahr 2006/07
>  Ganztagesbetreuung an zwei Tagen mit Mittagstisch – seit Schuljahr 2008/09
>  Jahrgangsübergreifendes Lernen in Klasse 1/2 und in Klasse 3/4
>  Verschiedene Betreuungs- und Förderangebote: Verlässliche Grundschule, Hausaufgabenbetreuung, Lese- und
    Lernpatenschaft, Schulsozialarbeit in der Grundschule