Schulsozialarbeit an den Tuttlinger Grundschulen

 

Die Schulsozialarbeit bringt professionelle Methoden der Sozialen Arbeit unter dem Charakter der Niederschwelligkeit in das System Schule ein, die die erzieherische und lehrstoffvermittelnde Arbeit der Lehrkräfte ergänzt.

Aufgabe der Schulsozialarbeit soll es sein, die Kompetenzen der Kinder  und Jugendlichen  so zu fördern, dass sie die persönlichen sowie die sozialen Herausforderungen des Lebens meistern können. Die Schule soll ein Lebensraum darstellen, in dem sich jeder verwirklichen und wohl fühlen kann.

 

Die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Personensorgeberechtigten:

 

>  Die Themen und Intensität sind hierbei sehr unterschiedlich. Bei Bedarf längerfristige pädagogische 

    Begleitung/systemische Fallarbeit (Kooperationen mit örtlichen Fachstellen, Jugendamt etc.)   

>  Präsenzzeiten im Schulhof sowie im Lehrerzimmer

>  Bei Bedarf Hausbesuche

 

Die Arbeit mit Klassen:

 

>  Verhaltenstraining für Schulanfänger mit den jeweils 1. Klassen (oder JÜK 1/2 Klassen)

>  Sozialtraining mit Klassen nach Bedarf zu besonderen Themen oder bei besonderen Vorkommnissen

    (bei Bedarf, auch kurzfristig, variabler zeitlicher Rahmen)

 

Vernetzung im Gemeinwesen:

 

>  Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartner in verschiedenen Bereichen und Kooperation mit Offener

    Jugendarbeit und anderen Jugendsozialarbeiterinnen im Stadtbezirk und Landkreis

 

 

Schulsozialarbeiterin   Anne Rapp  (Diplom-Sozialpädagogin), geboren 1981 in Schorndorf,

Studium 2000 - 2003 an der Berufsakademie Stuttgart

 

 

 

Im Schuljahr 2017 / 2018 bietet die Schulsozialarbeit 2 Module Sozialtraining an.

 

Mit unseren 1./2. Klassen führt sie das Programm "Verhaltenstraining für Schulanfänger" durch - für die jetzigen 2.Kässler ist dies eine Auffrischung aus dem letzten Schuljahr, bei der sie mit viel Spaß ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen können. Die neuen 1.Klässler sind mit viel Freude dabei, wenn es um eigene Grenzen zeigen und akzeptieren, Streit schlichten, Gefühle erkennen und benennen und Rückmeldungen geben geht.

Höhepunkt des insgesamt 4 Schulstunden dauernden Sozialtrainings ist der Besuch eines Huhnes, anhand dessen das Streiten und Versöhnen besprochen wird. Den Abschluss bildet dann das Einführen eines Klassenrates. Hier können sich die Kinder, von Erwachsenen begleitet, gegenseitig Feedback geben über ihr Verhalten.

In den 3./4. Klassen wurde dieses Jahr neu das Programm "Das bin ich" eingeführt. Es dauert 5 Schulstunden und beschäftigt sich altersangemessen mit dem eigenen Ich, dem Gegenüber und der Gemeinschaft, mit Freundschaften, Geheimnissen und eigenen Grenzen und dem Nein-Sagen. Da die Kinder hier älter sind, sind sie auch noch mehr eingebunden in die Gestaltung des Sozialtrainings. Themen, die aufkommen, werden behandelt und Fragen miteinander besprochen.

 

Für die Kinder der Donauschule ist die Zeit mit Diplom-Sozialpädagogin Anne Rapp mit viel Spaß und gemeinsamen Erleben verbunden. Das ist der erste Schritt hin zu einem vertrauensvollen Verhältnis, das es den Kindern ermöglicht auch in schwierigen Situationen Kontakt zur Schulsozialarbeiterin zu suchen. Themen, die hier aufkommen, können Streitigkeiten mit anderen Kindern sein, Angst vor der Schul- oder Prüfungssituation oder auch Probleme zu Hause.

 

   

 

 

 

 

Außerhalb der Sprechzeiten ist Frau Rapp erreichbar unter : 0160 4743500

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Webseite: www.jugend-tuttlingen.de